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Es hat sich viel getan, diesen Sommer in Traiskirchen. Im Camp konnten wir das Versagen der staatlichen Strukturen beobachten – gleichzeitig bewies rund ums Camp die Zivilgesellschaft, was sie zu leisten im Stande ist. Diese unglaubliche Bereitschaft zu helfen ermöglichte es uns auch, den Deutschkurs zu starten.

Mittlerweile ist es rund um Traiskirchen ruhiger geworden. Auch die Lage im Camp hat sich etwas entspannt, und es gibt mittlerweile auch seitens der Lagerleitung ein Deutschkursangebot. Das heißt allerdings nicht, dass unser Kurs nicht mehr benötigt wird! Noch immer kommen pro Woche ca. 70 Flüchtlinge, viele von ihnen durchaus regelmäßig, zu unseren Kursen und machen auch erkennbar Fortschritte! Und es gibt viele freiwillige Deutschlehrer*innen, die weiterhin mit großer Begeisterung unterrichten, und so den Flüchtlingen die Möglichkeit zur Integration geben.

Weil es mir leid täte, alles, was nicht mehr aktuell ist, einfach zu löschen, sammle ich hier jetzt alles an Beschreibungen der ersten Monate unseres Projekts.

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